Über

Interdisziplinäre Veranstaltung „Holy Hydra“ am Donnerstag, 6. und Freitag, 7. September 2018 in der Stadtpfarrkirche Urfahr als Teil des Ars Electronica Festivals 2018 mit zeitgenössischen Performances, elektronischer Klangkunst, interaktiven Lichtinstallationen und einem Symposium zum Thema “Sakralraum vs. Stadtraum”.

Unsere Motivation ist, ein Bewusstsein für Sakralbauten, sowie deren weitere Nutzung und Erhalt zu schaffen, da diese unsere Kultur und Stadtbilder maßgeblich prägen. Es sollen in der einzigartigen spirituellen Atmosphäre eines Sakralraumes unterschiedliche künstlerische Sparten und Interessengruppen zusammen gebracht werden, um so neue Möglichkeiten des kreativen Miteinanders und des kulturellen Austausches zu ermöglichen.

Es wird der Frage nach dem Sakralen in der heutigen Zeit nachgegangen werden, Vorschläge gebracht werden, inwiefern Sakralräume, wie Kirchen, einer erweiterten Nutzung zugeführt werden können und inwiefern ein breiterer Diskurs zwischen Kirche und Gesellschaft geschaffen werden kann.

„Holy Hydra“ understands itself as an interdisciplinary event, as part of the Ars Electronica Festival 2018, including contemporary dance performances, electronic sound art, interactive light installations and video projections as well as a symposium concerning „sacred space vs. urban space“ taking place September 6th and 7th 2018.

It is our utmost motive raising awareness of sacred spaces accompanied by the question of their usage and preservation as these buildings shape and characterize our culture and cityshape significantly. Highly diverse artistic genres and lobbies should be brought together, to create innovative opportunities of creative cooperations and cultural exchange in this unique atmosphere.

What is „sacred“ from the present-day perspective? How can sacred spaces, like churches, repurpose and/or benefit of an advanced utilization and how do we create a broad discourse between church and society?

Ein Projekt von | a project from

Amanda Augustin & Lorena Höllrigl 
sowie dem Raumteiler – Kulturverein

Sowohl als Studierende als auch beruflich sind wir aktiver Teil der Linzer Kulturlandschaft und haben neben einem breiten Einblick in die verschiedensten Kulturinitiativen fundierte Kenntnisse und Erfahrungen als Veranstalterinnen im Kunst- und Kulturbereich. Wir sind Mitbegründerinnen des Kulturvereins Raumteiler, Mitglieder des Kulturvereins Nachtspiel und waren in der Entstehungsphase des Kulturvereins Raumschiff in Linz maßgeblich beteiligt. Beruflich sind wir als Veranstaltungstechnikerinnen im Veranstaltungszentrum Posthof, im Produktionsbüro für das Ahoipop – Festival an der Donaulände sowie für das Ars Electronica Festival tätig. Weiters haben wir im Landestheater Linz (u. A. Regieassistenz) und dem Theater Phönix gearbeitet. Als Künstlerinnen haben wir sowohl im In- und Ausland ausgestellt, u. A. beim Ars Electronica Festival, im OK Offenes Kulturhaus Linz, auf der Vienna Design Week, beim Urban Intervention Award Berlin, bei dem Stadtnutzungsprojekt “ShabbyShabby” von Raumlabor-Berlin mit den Münchner Kammerspielen sowie beim Festival “Die Stadt von morgen” in Kooperation mit dem Schauspiel Köln.

Dieses Projekt versteht sich als praktischer Teil unserer Masterarbeit an der Kunstuniversität – Linz.

We both are active parcipitants of the creative association in Linz, as students and as well as professionals with a depth insight on the cultural environment with an intimate knowledge and experience as artists, promoters and curators. As co-founders of the cultural society „Raumteiler“ and members of the cultural societ „Nachtspiel“ we were also essentially involved in the founding of the cultural society „Raumschiff“. We work as event engineers at the major concert venue „posthof“ as well as in the production team for the Ahoi! Full Hit of Summer Festival, Ars Electronica Festival and both Landestheater Linz and Theater Phoenix in addition. Our own artistic activities define us best with exhibitions domestic and abroad, eg at the Ars Electronica Festival, OK Offenes Kulturhaus Linz, Vienna Design Week, Urban Intervention Award Berlin, „ShabbyShabby“ via Raumlabor-Berlind in association with Kammerspielen Munich plus at the „Die Stadt von morgen“ Festival in cooperation with the Schauspiel Köln.

This project is the practical part of our master thesis at the Kunstuniversität Linz.